Ricarda Lang rechnet mit Öko-Blockierern ab: „Was für ein Wahnsinn!“
Berlin schlittert durch den Winter – und die Politik versinkt im Paragrafen-Sumpf! Während Rentner sich kaum noch auf die Straße trauen, wird vor Gericht um jedes Körnchen Salz gestritten. Jetzt platzt ausgerechnet der Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang der Kragen. Ihr Ziel: der NABU!
Es ist ein Bild des Jammers: Berlin ist spiegelglatt, die Knochen knacken, und der Bahnverkehr kapituliert vor dem Frost. Mittendrin: Ein absurder Rechtsstreit um Streusalz. Eigentlich wollte der Senat den Einsatz erleichtern, um die Gehwege sicher zu machen. Doch die Naturschützer vom NABU grätschten dazwischen, klagten – und bekamen vor dem Verwaltungsgericht recht.
Doch mit diesem Öko-Sieg haben sie die Rechnung ohne Ricarda Lang gemacht!
Die ehemalige Grünen-Vorsitzende geht auf die Barrikaden und attackiert den Verband frontal. Auf X (ehemals Twitter) findet sie deutliche Worte für das juristische Tauziehen: „Sorry, aber was für ein Wahnsinn!“
Klartext statt Ideologie
Lang bringt auf den Punkt, was viele Berliner denken: Wenn ältere Menschen in ihren Wohnungen gefangen sind, weil sie Angst vor einem Oberschenkelhalsbruch haben müssen, dann ist Umweltschutz mit der Brechstange einfach nur weltfremd. Lang warnt sogar davor, dass solche Aktionen dem Naturschutz einen „Bärendienst“ erweisen. Recht hat sie!
Dieser Vorstoß ist mehr als nur ein Tweet – er ist ein Weckruf an eine erstarrte Politik. Lang beweist hier einen Pragmatismus, der in Deutschland schmerzlich vermisst wird.
Das Problem: Der Reflex-Modus
Warum ist diese Stimme so wichtig? Weil unsere Politik krank ist – krank an Ideologie.
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Vorschläge werden nicht mehr geprüft, sondern reflexartig abgelehnt, nur weil sie vom „Gegner“ kommen.
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Ist es von der CDU? Dann muss es schlecht sein.
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Ist es von den Grünen? Dann ist es Verbotspolitik.
Dieser „Applaus-oder-Abfuhr-Modus“ verhindert Lösungen. Ricarda Lang bricht dieses Muster auf. Sie springt über ihren eigenen Schatten und unterstützt den Kurs von Bürgermeister Kai Wegner (CDU), weil die Realität vor der Haustür eben wichtiger ist als das Parteibuch.
Unsere Meinung: Es würde Berlin (und dem ganzen Land) verdammt guthelfen, wenn mehr Politiker diesen Mut zum gesunden Menschenverstand hätten. Wenn es glatt ist, muss gestreut werden. Punkt. Wer das verhindert, schützt vielleicht den Boden, verliert aber den Kontakt zu den Menschen.
