Sie sitzen in der Regierung, aber sie führen sich auf wie die Gedankenpolizei! Der neueste Eklat um Ex-SPD-Chefin Saskia Esken (64) zeigt: Wer nicht spurt, wird markiert. Ihr Ziel: Der Podcaster Ben Berndt. Ihre Waffe: Die finanzielle Vernichtung. Hat diese Frau jedes Maß verloren?
Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang im Herzen unserer Demokratie. Der Podcaster Ben Berndt hat für seinen Kanal „ungeskriptet“ getan, was Journalismus ausmacht: Er hat geredet. Vier Stunden lang, ohne Filter, mit Björn Höcke. Man muss Höcke nicht mögen, man kann seine Thesen verabscheuen. Aber in einem freien Land muss es möglich sein, Fragen zu stellen, ohne dass danach die Existenz zertrümmert wird!
Doch genau das versucht Esken jetzt aus ihrem Berliner Elfenbeinturm heraus. Die Frau, deren SPD als Juniorpartner unter Kanzler Merz (CDU) ums politische Überleben kämpft, greift zur moralischen Peitsche. Ihre Forderung an die Wirtschaft: Schaltet keine Werbung mehr bei diesem Mann! Boykottiert ihn! Setzt ihn auf die „Blacklist“!
„Blacklisting“ – ein Wort wie ein Schlag in die Magengrube.
Man muss sich das einmal klarmachen: Eine Spitzenpolitikerin der Regierungspartei fordert Unternehmen auf, ein Medium finanziell auszutrocknen, weil ihr der Inhalt nicht passt. Das ist kein politischer Diskurs mehr, das ist moderner Tugendterror! Esken nutzt ihre verbliebene Macht, um Druck auf den Markt auszuüben. Die Botschaft: Wer dem „Faschisten“ eine Bühne bietet, dem drehen wir den Geldhahn zu.
Dabei ist die SPD selbst tief im Mediengeschäft verstrickt, hält Anteile an zahllosen Zeitungen. Aber wehe, ein unabhängiger Podcaster lässt die Leute mal vier Stunden lang selbst hinhören.
Diese Arroganz ist die wahre Gefahr für unsere Freiheit!
Esken, die Grünen und die Linken führen sich auf wie die selbsternannten Sittenwächter der Nation. Sie behandeln den deutschen Bürger wie ein unmündiges Kind, das man vor „bösen“ Worten schützen muss. Als wären wir zu dumm, uns beim Zuhören eine eigene Meinung zu bilden!
Wer zur wirtschaftlichen Jagd auf Medienvertreter bläst, nur weil ihm die Gäste nicht passen, der verlässt den Boden unseres Grundgesetzes. Unsere Verfassung lebt vom Streit, vom harten Schlagabtausch – nicht vom Ausknipsen des Gegners durch Werbe-Boykotte.
Eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz!
Wenn eine politische Elite beginnt, den Pluralismus als Bedrohung wahrzunehmen und mit Methoden der Existenzvernichtung operiert, dann rüttelt sie an den Grundpfeilern unserer Freiheit. Man muss sich fragen: Wer schützt uns eigentlich vor diesen „Rettern“ der Demokratie? Wer so offensiv die Pressefreiheit delegitimiert, der zeigt ein mehr als zweifelhaftes Verständnis von unserem Rechtsstaat.
Nicht der Podcaster gehört beobachtet, sondern die Politiker, die die Freiheit mit Füßen treten, um unliebsame Stimmen mundtot zu machen.
Die Freiheit stirbt leise, wenn Politiker anfangen, Listen zu schreiben. Saskia Esken hat mit ihrem Boykott-Aufruf eine rote Linie überschritten. Wer die Demokratie retten will, indem er die Meinungsfreiheit abschafft, der hat den Kompass längst verloren!
Text und Meinung: SVENSKI
