Frankreich brennt. Und wer glaubt, das bleibe hinter der Grenze, hat die letzten zehn Jahre verschlafen. Am Samstag haben Tausende Linksextremisten, Antifa-Schläger und Plünderer aus den Banlieues ein ganzes Land in Blut und Flammen gesetzt: rund 2.400 Festnahmen, fast 1.000 verletzte Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute, ein gestürmtes Rathaus in Marseille, Randalierer bis 200 Meter vor dem Élysée-Palast.
Es ist nicht mehr die Frage, ob diese Gewalt zu uns überschwappt. Es ist nur noch die Frage, wann. Das Milieu ist dasselbe. Die Parolen sind dieselben. Der Hass ist derselbe. Und die Politiker, die jahrelang weggeschaut haben, sind auch dieselben.
Ein Rathaus brennt, ein Staat verliert die Kontrolle
Es begann als Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten, 550.000 Teilnehmer laut Innenministerium, 800.000 laut Organisatoren. Es endete, wie es in Frankreich inzwischen immer endet: in Flammen.
In Limoges drangen Vermummte ins denkmalgeschützte Rathaus ein und legten Feuer. 143 Jahre hat das Gebäude überstanden, am Samstag brannte es weitgehend aus. In Marseille griffen Randalierer schon um 11.45 Uhr eine Polizeiwache an, dann verwüsteten und stürmten sie das Rathaus. Die Polizeipräfektur zählte dort 8.000 Krawallmacher und mehr als 30.000 Plünderer. In Bordeaux wurde die Residenz der Präfektin verwüstet, die Spezialeinheit RAID musste anrücken. In Paris versuchten Linksextremisten sogar, das Gefängnis La Santé zu stürmen. 1.500 Geschäfte zerstört, meldet der Handelsverband FCD: Apotheken, Supermärkte, Juweliere, Luxusläden, alles ausgeräumt.
Und der Staat? Innenminister Laurent Nuñez spricht von Ausschreitungen von beispiellosem Ausmaß, Premier Sébastien Lecornu von einem entsetzlichen Ausmaß an Gewalt. Die Regierung räumt inzwischen ein, dass die Behörden die Kontrolle verloren hatten. Ein leitender Beamter sagt es unverblümt: Wir standen im Blindflug. Die Nachrichtendienste hatten mit höchstens 200.000 Teilnehmern gerechnet. Es kamen mehr als doppelt so viele. Und in Marseille, der zweitgrößten Stadt des Landes, stand am Morgen eine einzige Hundertschaft der Bereitschaftspolizei bereit.
Dasselbe Milieu, dieselbe Mischung
Wer hat Frankreich angezündet? Die Regierung sagt es selbst: eine besonders gewalttätige Ultralinke, sehr gut organisiert, die methodisch Eigentum, Menschen und die Institutionen der Republik angriff. Und als die Dunkelheit kam, die Plünderer aus den Banlieues. Erst die Antifa mit den Pflastersteinen, dann die Kriminellen aus den Vorstädten mit den Einkaufstüten. In Paris zogen die Horden mit dem Schlachtruf „Alle hassen die Polizei“ durch die Stadt, großgezogen vom Polizeihass der linkspopulistischen La France insoumise.
Das ist keine Sozialrevolte. Das ist eine Allianz. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat sie gegenüber BILD beim Namen genannt: ein Bündnis aus Linksextremisten und Teilen migrantischer Milieus. Und der Figaro, immerhin die 200 Jahre alte Stimme des bürgerlichen Frankreich, rechnet gnadenlos ab: „Unter der Asche liegen Jahrzehnte der Feigheit, des Konformismus und der Blindheit.“ Eine Justiz, nachsichtig mit Straftätern und unerbittlich mit anständigen Bürgern. Linksextreme Milizen, die ungestraft zerstören und brandschatzen. Und eine unkontrollierte Einwanderung, von der sich ein Teil gegen das Land auflehnt, das ihn aufgenommen hat.
Der Figaro schreibt das über Frankreich. Man könnte jeden Satz exakt so über Deutschland schreiben.
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Berlin hat längst geprobt
Wer glaubt, so etwas gebe es bei uns nicht, war Silvester 2022 nicht in Neukölln. Damals wurden Polizisten und Feuerwehrleute mit Raketen beschossen, aus dem Hinterhalt, mit Ansage. Wer es vergessen hat, erinnere sich an Stuttgart im Juni 2020: Hunderte lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei und plünderten Geschäfte, ausgelöst durch eine simple Drogenkontrolle. An die Sonnenallee am 7. Oktober 2023, wo Süßigkeiten verteilt wurden, während die Hamas Juden abschlachtete. An Mannheim, Solingen, Aschaffenburg, München: Messer, Autos, Tote, und mehr als einmal ein Täter, der längst hätte abgeschoben sein müssen.
Das ist dasselbe Milieu wie in Marseille. Dieselbe Verachtung für die Polizei. Derselbe Hass auf den Staat, der sie durchfüttert. Nur dass bei uns bisher noch kein Rathaus gebrannt hat. Noch nicht.
Die Schuldigen sitzen nicht nur in den Banlieues. Sie sitzen auch in Berlin
Niemand soll sagen, man habe es nicht wissen können. 2015 öffnete Angela Merkel die Grenzen, fast 900.000 Menschen kamen in einem einzigen Jahr, ungeprüft, unsortiert, zum Teil nicht einmal registriert. „Wir schaffen das“ war kein Plan, es war ein Achselzucken. Wer damals fragte, wer da eigentlich kommt, wurde als Nazi beschimpft. Von der SPD, von den Grünen, von der Linken, von Kirchen und Talkshows.
Die Kuschel-Sozen haben in jeder Koalition die Abschiebung Krimineller ausgebremst, die Grünen haben jeden Asylbewerber zum Heiligen erklärt, und die Linke hat den Polizeihass gleich mitgeliefert. Jeder Messermord wurde zum Einzelfall, jede Statistik zum Rassismus, jede Sorge zur Hetze. Das Ergebnis dieser Politik hat am Samstag in Limoges gebrannt. Es waren Frankreichs Politiker der Mitte, die den Figaro zu dem Urteil brachten, in den Flammen dieses schwarzen Tages sei ein ganzes Wertesystem in Rauch aufgegangen. Unsere stehen auf derselben Liste.
Wo dieser Hass endet
Dieser Hass hat eine Richtung. Er richtet sich gegen die Polizei, gegen den Staat, gegen alles, was nach Ordnung aussieht. Und am Ende, immer, gegen Juden. In Frankreich sind die antisemitischen Straftaten seit dem 7. Oktober 2023 explodiert, in Deutschland zählte die Meldestelle RIAS allein 2024 mehr als 8.600 antisemitische Vorfälle, so viele wie nie. Mélenchons Keffiyeh-Truppen, die in Paris „Alle hassen die Polizei“ brüllen, kommen aus demselben Lager, in dem bei einer Pariser Demo „Dreckige Juden“ gerufen wurde und dessen Chef das als Geschwätz abtat. In Deutschland sind es dieselben, die auf der Sonnenallee feierten und seither durch Berlin ziehen.
Wer so erzogen wurde, verachtet alles, was uns ausmacht. Er plündert nicht aus Not. Er plündert aus Hass auf ein Wertesystem, das er nie akzeptiert hat. Und wir haben ihn jahrelang ermuntert, indem wir jede Grenze, die er überschritt, nachträglich für verhandelbar erklärt haben.
Was jetzt passieren muss
Es ist nicht fünf vor zwölf. Es sind wenige Sekunden. Was Deutschland jetzt braucht, ist kein weiterer Gipfel und keine weitere Kommission, sondern Konsequenz:
- Jeder Asylbewerber, der straffällig wird, verliert seinen Schutzanspruch und wird abgeschoben. Nicht nach Jahren, sondern unmittelbar nach dem rechtskräftigen Urteil. Afghanistan, Syrien, egal wohin, Verhandlungen mit den Regimen inklusive.
- Wer Polizisten, Feuerwehrleute oder Rettungskräfte angreift, kommt nicht mit Bewährung davon. Nie.
- Wer bei Krawallen plündert oder Brände legt, bekommt keinen Sozialstaat mehr, sondern eine Zelle. Und wer keinen deutschen Pass hat, danach ein Flugticket.
- Die Grenzen bleiben kontrolliert, die Zurückweisungen bleiben. Und wenn europäisches Recht das verhindert, muss europäisches Recht geändert werden.
- Linksextreme Strukturen, die den Polizeihass organisieren, werden behandelt wie das, was sie sind: Feinde der Verfassung.
Und ja, das alles gilt nicht für die Hunderttausenden, die arbeiten, Steuern zahlen, Deutsch lernen und ihre Kinder morgens in die Schule bringen. Die sind nicht das Problem. Die sind die Ersten, die unter den Kriminellen leiden, mit denen man sie in einen Topf wirft. Gerade ihnen schulden wir, dass wir die Kriminellen loswerden.
Wir sind nicht mehr sicher, wenn wir nicht handeln
Frankreich hat am Samstag gezeigt, was passiert, wenn ein Staat jahrzehntelang wegschaut: Das Rathaus brennt, die Polizei steht im Blindflug, und der Präsident wirft seinen eigenen Beamten laut Figaro mangelnde Empathie für die Randalierer vor. Die Frage ist nicht mehr, ob das bei uns passiert. Die Frage ist, ob Berlin schon im Winter brennt oder erst im Frühjahr.
Der Feind steht nicht nur im Kreml. Er wohnt längst bei uns, weil wir ihn hereingelassen und nie wieder hinausgebeten haben. Gegen Putin rüsten wir für Milliarden auf. Gegen die, die unsere Städte von innen anzünden, stehen bei uns Abschiebehaftplätze leer, während Ausreisepflichtige durch die Städte ziehen. Das ist der eigentliche Skandal.
Wer jetzt noch von Einzelfällen redet, hat die Bilder aus Limoges nicht gesehen. Wer jetzt noch von Hetze redet, soll nach Marseille fahren und es den Ladenbesitzern erklären. Wir sind nicht mehr sicher. Und wir werden es erst wieder sein, wenn wir handeln. Nicht irgendwann. Jetzt.



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