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Die beiden Matchwinner Miro Muheim und Daniel Heuer Fernandes ließen sich vor der blau-weißen Wand feiern. (Bild/Screenshot mit KI-Unterstützung bearbeitet)

HSV: Alles richtig gemacht – weitermachen!

KI-Faktencheck: Stimmig – zur Begründung springen
Ein Kommentar von Redaktion NOWO1 mit KI-Unterstützung 3 Minuten Lesezeit

An alle, die im September schon den Absteiger gesehen haben: Schaut auf die Tabelle

· @Sven Wolter-Rousseaux (mit KI-Unterstützung)

Null Punkte, null Tore, zwölf Gegentore – und mittendrin verlängert die neue Sportvorständin Kathleen Krüger mit Trainer Merlin Polzin bis 2029. Halb Fußball-Deutschland lachte, die Experten schüttelten den Kopf. Sechs Wochen später: drei Siege in Serie, Stuttgart in der Tabelle überholt, der Volkspark tobt. Und der Mann des Spiels heißt Miro Muheim – ein Schweizer, den der HSV im Sommer noch loswerden wollte.

Schlechtester Start der Vereinsgeschichte – und eine Frau, die nicht wackelt

Erinnern wir uns: 0:2 in Dortmund, 0:5 gegen Mainz, 0:5 in Leipzig. Der schlechteste Bundesliga-Start der Klubgeschichte, Tabellenletzter, Torverhältnis 0:12. Die Bild erklärte den HSV zum „Opfer“, der kicker sah schon einen Absteiger. Und was macht die Neue vom FC Bayern? Sie kündigt noch vor dem Leipzig-Debakel die Verlängerung an – und zieht sie danach durch. Polzin und sein Trainerteam bis 2029. Punkt.

Das Echo kam prompt. Dietmar Hamann: „Ich hätte es wahrscheinlich so nicht gemacht.“ Max Kruse und Martin Harnik meckerten mit, in jeder Talkrunde wusste es jemand besser. Krügers Antwort: „Wir sind kein Fähnlein im Wind.“ Ein Satz, den man beim HSV lange nicht gehört hat! Dieser Klub hat über Jahre Trainer verschlissen wie andere Leute Socken – und wurde davon nicht besser, sondern nur nervöser. Krüger hatte den Mut, genau das nicht zu tun.

Muheim: erst auf der Verkaufsliste, jetzt der Mann für die 88. Minute

Und dann ist da Miro Muheim. 28 Jahre, Schweizer Nationalspieler, WM-Fahrer, seit 2021 im Volkspark. Vertrag nur noch bis 2027. Im Sommer hieß die Devise im Klub: verlängern oder verkaufen. Mindestens sechs Millionen sollte er bringen, Olympiakos Piräus wurde gehandelt – und am Deadline Day holte der HSV mit David Møller Wolfe auch noch einen neuen Linksverteidiger. Für Muheims Position! Deutlicher kann man einem Spieler die Tür nicht zeigen.

Muheim blieb. Biss sich nach Adduktorenproblemen zurück ins Team, ohne ein böses Wort. In Hoffenheim kam er von der Bank, legte das 2:2 auf und jagte den Ball in der 94. Minute per Volley zum 3:2 ins Netz. Gegen Stuttgart stand er plötzlich auf der Sechs, weil Kapitän Remberg (Kreuzbandriss) und Sambi Lokonga fehlten. Notlösung, hieß es. Von wegen! Der Mann, der gehen sollte, trägt diesen HSV gerade auf den Schultern.

Pfosten, Latte, Muheim – so lief der Krimi gegen Stuttgart

57.000 im ausverkauften Volkspark, ein Spiel wie ein Herzinfarkt. Stuttgart hämmerte an Pfosten und Latte, Undav und Demirović vergaben, was man vergeben kann. Vorn donnerte Yussuf Poulsen das Ding an die Latte. 0:0 zur Pause, 0:0 nach 80 Minuten, und jeder im Stadion dachte: Heute reicht es für einen Punkt.

Dann die 88. Minute. Konter, Grønbæk auf El Ouahdi, El Ouahdi legt quer – und Muheim zieht aus der Distanz ab. Winkel. Tor. Der Volkspark steht Kopf! 1:0, dritter Sieg in Serie, neun Punkte, am VfB vorbei. Und ein Trainer, der nach dem 0:12-Start angeblich schon erledigt war, steht an der Seitenlinie und grinst.

Noch ein Detail, das mehr sagt als jede Tabelle: Beim Aufwärmen trug die komplette Mannschaft die 21 – für den frisch operierten Remberg. Das ist Zusammenhalt. Das ist genau die Verbundenheit, von der Krüger gesprochen hat, als alle sie belächelt haben.

Die Lehre aus sechs Wochen HSV

Was lernen wir daraus? Dass Ruhe im Fußball mehr wert ist als jede Expertenrunde. Dass eine Frau, die vom FC Bayern kommt und keine Lust auf Hamburger Hysterie hat, genau das ist, was dieser Klub gebraucht hat. Und dass man Spieler nicht nach Marktwerttabellen beurteilt, sondern nach dem, was sie in der 88. und in der 94. Minute tun.

Frau Krüger, eine Bitte: Der Vertrag von Miro Muheim läuft 2027 aus. Zücken Sie den Stift! Dieser Mann darf im Sommer nicht ablösefrei durch die Tür gehen, die man ihm im August noch aufhalten wollte.

Und an alle, die im September schon den Absteiger gesehen haben: Schaut auf die Tabelle. Alles richtig gemacht, HSV – Weitermachen!!!!

Der KI-Faktencheck

Stimmig

Fazit: Die geprüften Kernfakten zu Saisonstart, Vertragsverlängerung und Siegesserie sind belegt. Auf dieser Grundlage kann man die Entwicklung so sehen wie der Autor. Eine andere Sichtweise legt bei der sportlichen Bewertung stärkeres Gewicht auf die Chancenverteilung und die längerfristige Leistung.

Details anzeigen: 6 geprüfte Aussagen, Quellen und EinordnungDetails ausblenden

Daten und Fakten geprüft

  • Bestätigt:

    Der HSV startete mit Niederlagen gegen Dortmund, Mainz und Leipzig sowie null Punkten und 0:12 Toren so schlecht wie nie zuvor in eine Bundesliga-Saison. Bestätigt

    Die Ergebnisse 0:2, 0:5 und 0:5 sowie Tabellenplatz 18 sind dokumentiert. Das ZDF bezeichnete die Bilanz nach dem Leipzig-Spiel ausdrücklich als schlechtesten Bundesligastart der Vereinsgeschichte. Quelle: zdfheute.de

  • Bestätigt:

    Der HSV verlängerte nach dem Fehlstart mit Merlin Polzin und seinem Trainerteam bis 2029. Bestätigt

    Der HSV bestätigte die langfristige Verlängerung am 18. September 2026, fünf Tage nach der Leipzig-Niederlage. Die Laufzeit bis Juni 2029 wurde übereinstimmend in Medienberichten genannt; die Vereinsmitteilung selbst nennt kein Enddatum. Quelle: hsv.de

  • Bestätigt:

    Muheims Vertrag läuft bis Sommer 2027; als mögliche Ablöse wurden mindestens sechs Millionen Euro und Olympiakos Piräus als Interessent genannt. Bestätigt

    Die MOPO berichtete unter Berufung auf das Hamburger Abendblatt über mindestens sechs Millionen Euro Ablöse und das Vertragsende 2027. Auch das Interesse von Olympiakos wurde als Transfergerücht dokumentiert. Quelle: hsv24.mopo.de

  • Bestätigt:

    Muheim wurde in Hoffenheim eingewechselt, bereitete das 2:2 vor und erzielte in der 94. Minute das 3:2. Bestätigt

    Der NDR dokumentiert Muheims Einwechslung vor der Pause, seine Vorlage für Moffis Ausgleich in der 83. Minute und seinen direkten Abschluss zum Siegtreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit. Quelle: ndr.de

  • Bestätigt:

    Muheim erzielte gegen Stuttgart nach Zuspiel von El Ouahdi in der 88. Minute das 1:0; der HSV feierte den dritten Sieg in Folge und überholte den VfB. Bestätigt

    Der offizielle Bundesliga-Bericht bestätigt Ergebnis, Torschütze, Minute und die Kombination über Grønbæk und El Ouahdi. Beide Mannschaften hatten zuvor sechs Punkte; anschließend hatte Hamburg neun und Stuttgart weiterhin sechs. Quelle: bundesliga.com

  • Bestätigt:

    Dietmar Hamann sagte zur Vertragsverlängerung: „Ich hätte es wahrscheinlich so nicht gemacht.“ Bestätigt

    SPORT1 dokumentierte diesen Wortlaut am 19. September 2026 unter Bezug auf Hamanns Auftritt bei Sky. Seine Kritik bezog sich auf den Zeitpunkt der Verlängerung während des Fehlstarts. Quelle: wp.sport1.de

Andere Sichtweisen

In der öffentlichen Debatte wird für personelle Kontinuität mit den erreichten Vereinszielen und einer Bewertung über mehrere Spielzeiten argumentiert. Eine andere Sichtweise betont die Bedeutung aktueller Ergebnisse und des Zeitpunkts einer Vertragsverlängerung.

Machart

Der Text ist ein sportpolitischer Kommentar mit einer klaren Empfehlung zur Personalpolitik des HSV. Er stützt sich auf Spielergebnisse, Spielszenen, Vertragsangaben, Transferberichte und öffentliche Äußerungen.

Automatisch erstellt von einer KI mit Websuche am 18. Oktober 2026. Der Check kann Fehler enthalten und ersetzt keine redaktionelle Prüfung. Meinungen und Wertungen werden nicht als richtig oder falsch bewertet. So prüfen wir

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