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Wer mit der SPD regiert, verliert! Robert Habeck und Christian Lindner haben es am eigenen Leib erfahren. (Foto: KI-generiert)

Wer mit der SPD regiert verliert

KI-Faktencheck: Stimmig – zur Begründung springen
Ein Kommentar von Sven Wolter-Rousseaux mit KI-Unterstützung 3 Minuten Lesezeit

Was die CDU jetzt tun muss, um zu überleben

Neun Prozent! Die blaue Welle schwappt nach Brandenburg

Die Zahlen sind ein Schlag ins Gesicht: AfD 40 Prozent, SPD 20, CDU 9. So sieht die neue INSA-Sonntagsfrage für Brandenburg aus, erhoben Anfang Oktober für MAZ, MOZ und Lausitzer Rundschau. Neun Prozent für die Partei von Adenauer, Kohl und Merkel. Gleichauf mit der Linken, zwei Punkte vor dem BSW, einen Punkt über „Sonstige“. Die Volkspartei CDU – im Osten nur noch eine Splittergruppe mit Fraktionsstatus.

Und das ist kein Ausrutscher. Das ist ein Trend. Mecklenburg-Vorpommern: 4,9 Prozent, raus aus dem Landtag. Sachsen-Anhalt: von 37 auf 17 Prozent halbiert, das schlechteste Ergebnis aller Zeiten. Jetzt Brandenburg: 9 Prozent, Tendenz fallend. Die blaue Welle rollt von Land zu Land – und die CDU steht am Strand und wundert sich, warum die Füße nass werden.

Wer mit den Sozen regiert, zahlt die Zeche

Woher kommt das? Nicht aus Potsdam, nicht aus Schwerin, nicht aus Magdeburg. Es kommt aus Berlin. Seit die CDU mit der SPD koaliert, verliert sie Stück für Stück, was sie im Wahlkampf versprochen hat: Migrationswende, Schuldenbremse, Entlastung. Stattdessen Schuldenpakete in Milliardenhöhe, ein Pflege-„Kompromiss“, über den sogar SPD-Frau Schwesig öffentlich lästert, Dauerstreit um Tankrabatt und Tabaksteuer. Jeden Morgen eine neue Volte, jeden Abend ein fauler Deal. Der Wähler sieht: Die CDU regiert – aber die SPD bestimmt.

Die Quittung kommt mit Ansage. In Sachsen-Anhalt höhnte AfD-Mann Ulrich Siegmund nach seinem 43,8-Prozent-Triumph, der Kanzler sei sein bester Wahlkämpfer gewesen. Das tut weh, weil es stimmt. Die Union hat sich in eine Umklammerung begeben, in der sie als Juniorpartner der eigenen Regierung dasteht. Wer CDU wählt und SPD bekommt, wählt beim nächsten Mal das Original der Opposition. Und das heißt im Osten AfD.

Was die CDU jetzt tun muss

Erstens: Schluss mit der Koalition der faulen Kompromisse. Die CDU muss den Sozen den Stuhl vor die Tür stellen – nicht aus Trotz, sondern aus Selbsterhaltung. Jeder weitere Monat Schwarz-Rot kostet Prozentpunkte, die nie wiederkommen.

Zweitens: Minderheitsregierung wagen. Ja, das ist unbequem. Ja, das heißt für jedes Gesetz eine Mehrheit suchen. Aber genau das zwingt die Union, endlich wieder eigene Politik zu machen statt sozialdemokratischer Politik mit CDU-Logo. Merz hat die Richtlinienkompetenz. Er soll sie benutzen.

Drittens: Nur noch Projekte, die gut für Deutschland sind. Nicht gut für die Koalition, nicht gut für den Koalitionsfrieden, nicht gut fürs Kanzleramt – gut für das Land. Und nur Projekte, hinter denen die Mehrheit der eigenen Partei tatsächlich steht. Die CDU-Basis wollte keine Schuldenorgie, keine Pflegereform light, keine Dauer-Streitkoalition. Wer gegen die eigenen Mitglieder regiert, braucht sich über leere Wahllokale nicht zu wundern.

Keine faulen Kompromisse mehr – oder Parteien-Tod

Die Wahrheit ist brutal: Eine CDU, die mit 4,9 Prozent aus Schwerin fliegt, in Magdeburg halbiert wird und in Potsdam bei 9 Prozent landet, ist keine Volkspartei mehr. Sie ist eine Partei auf dem Weg ins Nichts. Und sie geht diesen Weg freiwillig – Kompromiss für Kompromiss, Kröte für Kröte, Bauchschmerzen-Abstimmung für Bauchschmerzen-Abstimmung.

Die Wähler im Osten haben die Union nicht verlassen, weil sie zu konservativ war. Sie haben sie verlassen, weil sie nicht mehr wussten, wofür sie steht. Eine Partei, die alles mitträgt, steht für nichts. Eine Partei, die für nichts steht, braucht niemand.

Friedrich Merz hat noch genau eine Chance: raus aus der Umklammerung, rein in die Verantwortung für das eigene Programm. Minderheitsregierung, klare Kante, nur noch Politik, die gut für Deutschland ist und die die eigene Partei auch will. Das ist riskant. Alles andere ist tödlich. Die blaue Welle wartet nicht – und die Fünf-Prozent-Hürde auch nicht.

Der KI-Faktencheck

Stimmig

Fazit: Die geprüften Umfragewerte, Wahlergebnisse und Angaben zu Siegmunds Äußerung sowie zur Richtlinienkompetenz sind belegt. Auf dieser Grundlage kann man die Sache so sehen wie der Autor. Eine andere Sichtweise betont Kompromisse als Voraussetzung gemeinsamer Regierungsarbeit.

Details anzeigen: 5 geprüfte Aussagen, Quellen und EinordnungDetails ausblenden

Daten und Fakten geprüft

  • Bestätigt:

    Die neue INSA-Umfrage für Brandenburg ergibt AfD 40, SPD 20, CDU und Linke jeweils 9, BSW 7 und Sonstige 8 Prozent. Bestätigt

    Die am 9. Oktober 2026 veröffentlichte Erhebung bestätigt sämtliche genannten Werte und die Auftraggeber MAZ, MOZ und Lausitzer Rundschau. Die Befragung von 1.000 Personen lief vom 29. September bis 6. Oktober 2026. Quelle: wahlergebnisse.io

  • Bestätigt:

    Die CDU erhielt in Mecklenburg-Vorpommern 4,9 Prozent und verpasste den Einzug in den Landtag. Bestätigt

    Das endgültige Ergebnis der Landtagswahl vom 20. September 2026 weist für die CDU 4,9 Prozent aus. Damit scheiterte sie an der Fünfprozenthürde und erhielt keine Landtagssitze. Quelle: laiv-mv.de

  • Bestätigt:

    In Sachsen-Anhalt fiel die CDU von rund 37 auf rund 17 Prozent und erzielte ihr schlechtestes Landtagswahlergebnis im Land. Bestätigt

    Die CDU sank von 37,1 Prozent im Jahr 2021 auf 17,2 Prozent am 6. September 2026. Das war ihr niedrigster Wert bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt; die Artikelzahlen sind zulässige Rundungen. Quelle: tagesschau.de

  • Bestätigt:

    Nach dem AfD-Ergebnis von 43,8 Prozent in Sachsen-Anhalt bezeichnete Ulrich Siegmund Merz als besten Wahlkämpfer seiner Partei. Bestätigt

    Das amtliche Ergebnis bestätigt 43,8 Prozent für die AfD. Der ORF berichtete am 7. September 2026, Siegmund habe Merz bereits am Wahlabend als besten Wahlkämpfer der AfD bezeichnet. Quelle: orf.at

  • Bestätigt:

    Bundeskanzler Friedrich Merz besitzt die Richtlinienkompetenz. Bestätigt

    Artikel 65 des Grundgesetzes überträgt dem Bundeskanzler die Bestimmung der politischen Richtlinien und die Verantwortung dafür. Friedrich Merz amtierte zum Veröffentlichungszeitpunkt als Bundeskanzler. Quelle: gesetze-im-internet.de

Andere Sichtweisen

In der öffentlichen Debatte werden Koalitionskompromisse auch als Ausdruck politischer Handlungsfähigkeit und als Weg zu gemeinsam getragenen Reformen verstanden. Andere Erklärungsansätze für Wahlergebnisse berücksichtigen zusätzlich landesspezifische Bedingungen und die Mobilisierung bisheriger Nichtwähler.

Machart

Der ausdrücklich gekennzeichnete Meinungsartikel verbindet Umfragewerte, Wahlergebnisse und politische Äußerungen mit einer Bewertung der Koalitionspolitik. Daraus entwickelt er Handlungsempfehlungen für die CDU.

Automatisch erstellt von einer KI mit Websuche am 18. Oktober 2026. Der Check kann Fehler enthalten und ersetzt keine redaktionelle Prüfung. Meinungen und Wertungen werden nicht als richtig oder falsch bewertet. So prüfen wir

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